18. Etappe

Holzhau——————-Klingenthal     125 km

Vorschau bei

 Vorschau bei Garmin

 Mein Tag heute

Bergauf – bergab…oh Arzgebirg, wie biste schie….aber auch anstrengend.

Es wird wohl die schwerste Etappe meiner Rundfahrt werden, 2000 HM waren es nicht ganz, ich hatte Respekt vor diesem Tourabschitt.

Zum Start in Holzhau waren auch Verwandte und Freunde gekommen. Der Artikel in der „Freien Presse“ war erst einmal das Hauptthema. Die Redakteurin hat aus meinen Erzählungen einen schönen Bericht über meine Touren angefertigt.

8.30 Uhr wurde ich auf die Reise geschickt. Kalle und Bärbel haben mich im Auto noch bis Clausnitz begleitet, kurze Abfahrt in diesen Ort und schon kam der erste Anstieg und ich auf Betriebstemperatur, es waren knapp unter 10 Grad. Am Berg überholte mich mit einem freundlichen Hupen ein Auto fuhr erst langsam vor mir her, machte die Scheibe runter und ich erkannte einen früheren Arbeitskollegen aus Clausnitz. Günther L. ließ mich noch den Berg nach oben fahren, da erzählte er mir, das er heute früh den Artikel in der Freien Presse gelesen hat, als er an Tankstelle war, rollte ich gerade vorbei….es ging bergab.

In Sayda habe ich meine Strecke etwas geändert, um in Olbernhau noch einmal am Radsportgeschäft „Pulsschlag“ vorbeizufahren. Wir haben schöne Fotos gemacht, am Tag zuvor hat mir Dirk mein Rad und Anhänger wieder auf Vordermann gebracht, vielen Dank Dirk.

Weiter ging es im Tal der „Flöha“ bis Pockau, in der Bäckerei Morgenstern habe ich mich mit Eierschecke, Schokostreuselkuchen, einen gefüllten Hörnchen und Kaffee meine Energiespeicher aufgefüllt. Der 4km lange Anstieg zum Kalkofen Lengefeld war dann nicht das große Problem. Die Baustelle der B101 in Hilmersdorf konnte ich im Ort gut umfahren. Der langen Abfahrt in das Tal der Zschopau, folgte nach einem kurzen Flachstück ein kräfteraubender Berg von Schönbrunn nach Falkenbach, auch nach dem Ort zog sich der Anstieg noch ewig hin.

In Geyer, der Geburtsstadt von Eric Frenzel, ein paar Fotos, leider nicht mit dem Original. Dann wieder eine lange Abfahrt bis Zwönitz. Im übrigen sind Katrin und ich diese Strecke oft gefahren, um Erzgebirgische Holzkunst bei der Firma von Elke Tietze abzuholen, wir waren Geschäftskunden und daraus entwickelte sich eine Freundschaft, die immer noch anhält.

Frank hat nicht schlecht geschaut, als ich vor der Türe stand, wir hätten noch viel länger reden können, aber noch musste ich um die 60 km fahren, seinen Tip, ab Aue den parallel zur B 283 verlaufenden RW zu nehmen, habe ich dankend angenommen. Aus der alten Bahnstrecke nach Johanngeorgenstadt entstand mit der „Karls-Route“ ein toller Radweg.

Ab Blauenthal ging es für mich auf der B283 weiter, vorbei an der Talsperre Eibenstock und entlang der Zwickauer Mulde durch das landschaftlich, schöne Vogtland. Nach Morgenröthe-Rautenkranz, dem Geburtsort von Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im Weltall, folgte ab Tannbergsthal und ein langer Anstieg auf 860 m Höhe in den Skiort Mühlleithen. Es war dann schon recht kalt auf der langen Fahrt hinunter nach Klingenthal.

Der Campingplatz liegt direkt im Wald am Freibad und es ist ganz schön kalt, das ich nach dem Aufbau direkt im Zelt verschwand.

Die schwere Erzgebirgs-Etappe ist geschafft…..

Abschied in Holzhau, hier seid Spitze
Startbereit an der Alten Straße
Zeitungsschau
Dirk vor seinem tollen Geschäft
Es kann weitergehen
direkt gegenüber vom Radgeschäft…die Bergkirche von Oberneuschönberg
Kaffee und Kuchen in der Bäckerei Morgenstern
der Kalkofen von Lengefeld
das Wolkensteiner Zughotel in Schönnbrunn
Wer kennt ihn nicht…den Nußknacker
hier in Schönbrunn in dem findest du alles vom Räuchermann bis zur Pyramide
der Schwibbogen gehört zum Erzgebirge
der Pöhlberg und Annaberg- Buchholz
von links nach rechts…Pöhlberg, Bärenstein, Keilberg(CSR) und der Fichtelberg
in Geyer wurde der beste Nordisch Kombinierer geboren
sehr schöne Stadt…Zwönitz
am Markt
Das Hotel zum Roß…sehr schönes Fachwerkgebäude
Frank, Elke, der Umrunder und Nicole
das Stadion der „Veilchen“ in Aue
In Aue
auf dem RW nach Aue
schöne Skulptur zum Thema Karls-Route in Blauenthal
Raumfahrtausstellung in Morgenröthe-Rautenkranz
Dorfkirche in M – Rautenkranz
ganz oben in Mühlleithen
Campingplatz in Klingenthal

16 Antworten auf „18. Etappe“

  1. Moin, moin is ni mehr, nu heeßt´s zünftig „Glück auf“, wenn´s nauf gieht ins Arzgebirch un es Vuuchtland. Da sei ah de Leit net su, wie uhm im Nordn, un ah de Stroßn sei net su rautzsch wie se do sei.

    Wieder toller Bericht mit Fotos und bekannten Gesichtern aus der Heimat, klasse Empfang unter Peter´s Zieleinfahrt an unserem Hausberg. Ich denke, dass du Freunden, Bekannten und Verwandten viel erzählen musstest vom bisherigen Tourverlauf. Schade, dass der Siegmar das nicht mehr miterleben konnte.

    Nu aber fix weiter!

    Sport Frei !!!!! HM Krause

    1. Hallo HM Krause,
      Na de Leit sein hier anersch, de heern dr a ma zu.Ja, de Stroßn sein a besser.
      Ja, der Wagner Siegmar wäre mit Sicherheit dabei gewesen.
      Tschöööö Jogi

  2. ….da gibt´s fei ä Lied in arzgebirgsch, d´r Text biss´l verännert, das gieht su:
    “ Mit´n Fahrrad un en Hänger, un ner Trinkflasch an dor Seit, fahr mor nauf in unner Barge, in dor scheenen Sommerschzeit.
    Ob de Sonn scheint, ob dor Sturm heilt oder Nabelschwoodn ziehn,
    immer klingt´s in unnerm Harzn, unner Hamit die is schie!“

    Vielleicht können dir das Lied die Zschorlauer Nachtigallen mal vorträllern!

    Gruß HM Krause

    1. Hallo HM Krause,
      du wirst ja immer besser. Das kannst du mir ja bald vorsingen.Die Zschorlauer Nachtigallen habe ich nicht gesehen, aber bei de Veilchen ins Stadion geschaut.
      Tschöööö Jogi

  3. Der Tag fängt ja interessant an. Erst der informative Kommentar über die Etappe nach Holzhau und dann das neue Erzgebirgslied . Ich weiss, Hotel Mama, hat dich umsorgt und für die schwere Etappe nach Klingenthal bissel “aufgepäppelt“. In dem Sinne, eine gute, pannenfreie Weiterfahrt.

  4. Hallo Achim, was muss ich für ein Gesicht gemacht haben, als du bei uns in der Tür standst.
    Die Überraschung ist dir gelungen. Habe nicht damit gerechnet, dass du bei uns vorbei schaust.
    Es gab viel zu erzählen, aber die Zeit war zu kurz und du hattest ja noch einen weiten weg vor dir.
    Wir wünschen dir noch viel Freude, trockenes Wetter und eine pannenlose Heimreise!
    Liebe Grüße Frank, Elke und Nicole und Hunde aus Zwönitz

  5. Guten Abend Achim,

    bin wieder online, nachdem die telekom uns vom www abgekoppelt hatte. Wie ich sehe geht es zügig voran. Tolle Weggefährten hast Du getroffen und wunderschöne Bilder eingestellt. Weiterhin eine gute Reise, ohne Pannen und Unwetter.

    LG Birgit und Heiko

  6. Hallo Achim,
    Es war uns eine grosse Freude, dich in Königstein und Holzhau begrüssen zu dürfen. Wir erlebten dabei, welche Arbeit nach der Zielankunft noch auf dich wartet ( Zeltaufbau, Tourauswertung, Fanbeiträge beantworten usw. ) In Holzhau bist du bestimmt .gut verpflegt wurden.
    Die Motivationen von Edelfan HM Krause verleihen dir im Erzgebirge sicher besondere Kraft!
    Für die kommenden Etappen gute Kondition , schönes Wetter und keinen Platten.
    Weiterhin gute Fahrt von Klaus und Renate

  7. Lieber Jogi, danke für deinen ausführlichen Bericht und die bildhaften Eindrücke der 18. Etappe. Unnere schiene Haamiet sollten wir auch mal wieder bereisen und erleben, eher mit dem Auto. Es waren schöne und aufregende Momente in Hermsdorf und Holzhau. Endlich konnten wir auch Tour Feeling spüren. Wir sind gestern mal wieder von unserer Scholle abgehauen, nur bis heute. Ziel Etappe, heut in Bayern, hoffentlich ohne Probleme. Die haben doch so ein strenges „Bleibe Recht“. Tolle Begegnungen und pannenfreie Fahrt weiterhin Bärbel und Kalle

    1. Bonjour nach Valbonne
      Ich habe mich sehr über euren Kommentar gefreut.Bis auf wenige Ausnahmen bin ich gut voran gekommen.
      Heute mein 3.Ruhetag in Murnau am Staffelsee, Nähe Garmisch-Partenkirchen.
      Made und Familie habe ich unter der Walhalla getroffen, bei Kaffee und Kuchen haben wir Picknick an der Donau gemacht, sehr schön…
      GlG von Jogi

  8. Hallo, Jogi, wie heißt der chinesische Verkehrsminister? „Umleitung“, wahrscheinlich ist er schuld, dass du so viele Umwege fahren musstest. Ja, übers Fichtelgebirge geht’s rauf und runter. Genauso anstrengend wie übers Erzgebirge. Trotzdem hattest du wieder nette Menschen getroffen. Waren heute in Holzhau zum Dorffest und haben die Holzsäger mit der Schrotsäge angefeuert. Die haben sich sehr angestrengt, um einem dicken Baumstamm eine Scheibe abzuschneiden. Gute Fahrt, ohne steile Anstiege, liebe Grüße von uns Vieren aus Holzhau.

    1. Hallo ihr Luxe,
      Danke für euren interessanten Kommentar, ja der Chinesen hinterlassen hier überall ihre Spuren, Umleitung, auch gestern, dann noch kurz vor dem Ziel.
      Erzgebirge und Fichtelgebirge war schwer, gestern das Voralpenland auch, aber sanfter.
      Bis demnächst euer Jogi

  9. Hallo Achim,
    ich muss mich nochmal bei dir für deinen Besuch in Zwönitz und die lieben Anmerkungen zu Stadt bedanken.
    Ich habe mich RIESIG gefreut und im Urlaub beim Radeln öfters an dich gedacht.
    Deine Trittfrequenz, dein Tempo und dazu dein „Rad-Gewicht“ haben mich auf meinen BergaufTouren immer wieder motiviert ….schneller treten…. schneller treten ….schneller treten….denk an Achim, der zieht 50kg….
    —–__o
    —_\ <,
    –(_)/(_)
    Danke für diese Motivation, ich ziehe meine Hut vor deiner Leistung!!!
    Gruß Frank

    1. Hallo Frank,
      Es hat mir auch Freude bereitet, euch auf meiner Tour zu besuchen. Das ich dich motivieren könnte bei deinen Ausflügen mit dem Rad, finde ich toll.
      Deine Zeichensprache konnte ich noch nicht auflösen. Danke für die Anerkennung meiner erbrachten Leistung. Ich bin körperlich besser aus der Tour gekommen, als das letztes Jahr der Fall war.
      Das Zwönitz so einen schönen Markt hat, ist mir früher nicht aufgefallen, mit dem Rad hat man da auch einen anderen Blick.
      Tschöööö Jogi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.