31.Etappe

Plougastel———-Saint-Michel en Greve     79 km

Mein Tag heute

Zu dieser Etappe gibt es nicht sehr viel zu schreiben. Es ging von der Atlantikküste in Richtung Ärmelkanal, dazwischen lagen unzählige Anstiege, es waren dann auf 90 km über 1000HM. Ich war froh, dass die Etappe nicht länger war, als ich letzte Nacht den Regen hörte und nicht schlafen konnte, habe ich mir eine neue Strecke erstellt. Ich habe Brest weggelassen und bin direkt diagonal nach Nordosten gefahren, auch unterwegs gab es nicht viel zeigenswertes zu sehen.

Heute Vormittag bin ich auch erst gegen 11.00 Uhr abgefahren, es hat immer wieder geregnet. Hier angekommen, habe ich mir gleich erst einmal die Zielankunft bei der TdF angesehen. Dann meine Sachen mit Waschmaschine gewaschen und manches ist auch trocken geworden.

Das war es für heute… demnächst wieder mehr

die Lagonna Doualas.. heute früh mein Startort
das Eisenbahnviadukt in Morlaix
die Bucht bei Saint Michael en Greve
noch einmal
mein Zielort
große Wäsche….
mein Platz für diese Nacht

 

30.Etappe

Audierne—Plougastel/Saint Jean    127 km

Mein Tag heute

Das war heute eine Etappe, die ich nicht nur gefahren bin um von A nach B zu kommen, nein, die hat richtig gut getan und Spaß gemacht nach dem Grau der letzten Tage.

Das Packen war heute früh schnell getan, ich habe noch etwas die „Stube“ sauber gemacht und mich dann bei Karen, Besitzerin dieser Campinganlage, noch mal recht herzlich bedankt und gegen 8.30 Uhr gestartet. Das Traumhaus am Atlantik, gestern noch im Grau, strahlte heute bei herrlichem Sonnenschein. Nach ungefähr 15 km hatte ich Audierne erreicht, man kommt einen kleinen Berg herunter und sieht dann den Hafen uns im besten Sonnenlicht im Hintergrund einen Teil der kleinen Stadt. Und es wäre nicht die Bretagne, da wo es runter geht, kommt kurz danach ein Anstieg, so auch hier. Mit diesem Auf und Ab habe ich heute über 1400 HM geschafft, das kann sich nur vorstellen, wer schon einmal hier war.

Nach Plogoff habe ich die GoPro und den Fotoapparat in Position gebracht, denn es ging gleich in ein paar Serpentinen bergab und es zeigt sich die Baie des Trépassés, und wie sie zeigte war vom Schönsten. Ich bin direkt bis an den Strand gefahren und habe die GoPro einfach weiterlaufen lassen. Hier machten sich gerade 2 Surfer fertig, um anschließend die perfekte Welle zu finden.  Es waren Thomas und Thierry aus Saint-Valery-sur-Somme, da komme ich auch noch vorbei, Thomas war so nett und hat mich und im Hintergrund die Baie perfekt fotografiert, dann noch ein Foto von den beiden, von der Hotelterrasse habe ich sie dann gesehen, immer wartend bis die richtige Welle kommt.

Ich habe mir bis gegen 12.00 mit einem Kaffee und einem Stück Apfelkuchen die Wellen angeschaut und dabei war ein permanentes Rauschen des Oceans zu hören. Ich war sehr froh, das ich diesen westlichsten Punkt Frankreichs noch sehen konnte, gestern sah das noch ganz anders aus. Diese Spitze mit dem Pointe du Raz ist das Cap Sizun, von Audierne dahin Gegenwind und nachdem ich einen ziemlich steilen Berg hochgefahren war, gab es bis Douarnenez den besten Rückenwind, damit waren die ersten 60 km schnell gefahren. Douarnenez ist die Heimatstadt von Annik und Bernard, die beiden schon über 70, habe ich in Camoël auf dem Campingplatz getroffen, sie waren mit den Rädern unterwegs nach La Rochelle, bitte das Foto mit den Beiden gut ansehen, die Gepäckträger aus feinstem Holz.

Ein Highlight war dann noch die Pont de Térénez, vielleicht die schönste Brücke, die ich in Frankreich gesehen habe. Sie ist erst 2011 eröffnet wurden und überspannt einen der vielen Flussarme.

Der Campingplatz musste noch etwas gesucht werden, nach 18.00 Uhr war auch diese Etappe geschafft……

Karen, ich habe ihr noch ein paar Bleistifte geschenkt..
heute in der Sonne….das Traumhaus am Ocean
Atlantik… ganz hinten Audierne
ich weiß nicht welches A…. diese XXXXL Rollen braucht
Audierne
das auch
auf wen zielt der denn…kurz vor Plogoff
die Baie de Trépassés

I

Pointe du Raz
Thierry und Thomas
und immer wieder Wellen
der Hafen in Douarnenez
auch ein Highlight, wer hätte hier einen Col vermutet
Pont de Térénez