13. Etappe

Menthon/Monaco——————–Valbonne     58 km

Vorschau

Nach meinem Abstecher nach Menthon werde ich zurück die Straße “ Bord du Mer“ fahren, damit etwas anders, als oben vorgestellt. In Monaco werde ich mir etwas mehr Zeit nehmen, vielleicht hat ja der Fürst eben mal Zeit für mich. Dann schnell in Nizza durch und weiter nach Valbonne.

Wie schön, heute Abend kein Zelt aufbauen, Alex und seine Familie warten auf mich. Morgen dann Ruhetag.

Es wird wieder einen Wochenrückblick geben und der wird sehr interessant.

Mein Tag heute

Es war eine kurze Etappe, aber ich habe tolle Erlebnisse und Begegnungen gehabt. Nachdem  ich auf dem Campingplatz meine Ausrüstung verstaut hatte, habe ich mir die Zeit genommen, um von oben auf Menthon und das Meer zu schauen, dafür hat es sich dann doch gelohnt, gestern mit all meiner Kraft da hoch zu fahren.

11.00 bin ich dann runter gefahren und gemerkt, wie steil das doch ist. Mit der GoPro habe ich alles gefilmt, mal sehen, wie ich das zeigen kann. Ein sehr freundliches Ehepaar aus Deutschland, schon 20 Jahre hier zum Camping auf dem Platz, gaben mir noch Tips, wo man schnell zum Wasser kommt. Da auf dem Weg dahin, ein Stück weiter war schon die “ Grenze “ zu Italien, ein Supermarkt auftauchte, habe ich mir noch das nötigste besorgt.  Allerdings hatte ich den Gedanken, da kurz im Meer zu schwimmen, aus Zeitgründen aufgegeben.

Also alles verstauen, 4 Tüten Haribo für die Kids, Brot, Wurst für Pause unterwegs und genügend zu trinken, alles passte noch in die Box, Deckel zu und aufs Rad. Das möchte ich noch zur Box erwähnen, der Aufwand die Box zu bauen, hat sich schon längst ausgezahlt, es ist so schnell aufgemacht, etwas verstaut oder weggeschlossen.

Am Ortsausgang von Menthon hatte ich dann doch auch noch eine günstige Stelle gefunden, um in das Meer zu springen, aber auch meine Ausrüstung im Auge zu behalten. Es war eine willkommene Abkühlung bei fast 30 Grad.

Nun ging es weiter Richtung Monaco/Monte Carlo, heute hatte ich mehr Zeit und konnte tolle Fotos „schießen „. Da Klaus und Renate in ihrem Kommentar von einer Ehrenrunde im Start/Zielbereich sprachen, wollte ich das natürlich auch tun. Beim ersten Mal habe ich mein Rad an der Pole abgestellt und selbst fotografiert, dann weiter gefahren, jetzt dachte ich, das Rad ohne mich an der Pole geht nicht, also noch eine Runde gedreht, wieder am Startplatz 1 abgestellt und die nächsten Passanten um ein Foto gebeten. Schnell stellte sich heraus, daß wir deutsch sprechen können. Er fragte noch, welche Pole, habe ihm das kurz erklärt und jetzt hat er das Foto des Tages gemacht, zum Dank ein Kärtchen von mir, Gute Fahrt und raus aus Monaco.

In Nizza angekommen habe ich das Magasin von LE GEANT DES BEAUX-ARTS gesucht und nach mehrmaligen fragen auch gefunden. Die haben nicht schlecht geguckt, als ich Fahrrad und Anhänger in das Geschäft geschoben habe. Sofort wurde ich mit Kaffe, Banane und kalten Getränken versorgt, leider hatten sie nicht viel  Zeit, denn sie sollen ja Material für den Künstlerbedarf verkaufen. Natürlich haben wir auch Fotos gemacht.

Nun wieder an die Promenade de Anglais und den Radweg Richtung Antibes. Um den Akku der GoPro zu tauschen, hatte ich einen kurzen Stopp eingelegt, ein Fahrer mit Rennrad fuhr vorbei, kam zurück, aber wieder vorbei und dann beim 3. Mal ein Bonjour und schon hielt er an. Wir haben uns auf englisch ganz gut verstanden. Bei dieser Unterhaltung stellte ich fest, das er wie ich, ein selbst designtes Trikot von Owayo trug. Das gemeinsame Foto habe ich mit dem Selbstauslöser aufgenommen. Dann habe ich ihm noch eine Visitenkarte gegeben, damit er das Foto auf der Homepage ansehen kann.

Nun noch 10 km bis zu Alex, davon aber die letzten 5 km auch noch mit ganz schöner Steigung. Das Navi war schon fast am Ziel, ich gerade dabei, die falsche Ausfahrt aus dem Kreisverkehr zu nehmen, plötzlich hörte ich “ Aaachiiim“. Das Ziel war erreicht.

Ich merke gerade, die Texte werden ja immer länger, solange sie noch gelesen werden, kann das ja nicht falsch sein.

Frühstück auf der Baustelle
Blick auf Menthon
als Bilderrahmen ein uralter Olivenbaum
er sah bestimmt einmal viel schöner aus
Blick auf Monaco
wie ein Schwalbennest an den Felsen geklebt, ja der Baugrund wird knapp
Die Pole bei der Tour de France… wer wird das wohl sein… denken die dahinter…..Hallo Renate und Klaus extra für euch
der Eingang zum Spielcasino in Monte Carlo
im Magasin Le Geant des Beaux-Arts in Nizza
Alexandra… die kleine Chefin, wie sie es ausdrückte
in der Innenstadt von Nizza
der Var… ein langer Weg vom Col de Cayolle bis zum Meer
Jean Paul aus Cagnes sur Mer mit einem Trikot von Owayo

12. Etappe

Annot————————Monaco/Menthon      126 km

Vorschau

Heute erreiche ich das Mittelmeer….von Annot(680m) geht es immer talabwärts auf der RN 202 bis Pont de Gueydan, kurz nach diesem Ort kommt von links der Var, an dessen Lauf ich jetzt bis Nizza fahre. In dem engen Tal werde ich auch immer wieder dem „Train dePignes“ begegnen, auch fährt bis Nizza, eine tolle Bahnfahrt von Digne aus, hin und zurück 7 Stunden. Weiter geht es auf der RN 202….für die Stadt Entreveaux werde ich mir etwas Zeit nehmen, denn es ist einer der schönsten Orte auf meiner Rundfahrt.

Mein Tag heute

Die Etappe nach Nizza begann so gegen 11.00 Uhr. Da der Campingplatz sehr modern und neu eingerichtet (vor 3 Jahren) hatten sie natürlich auch ein funktionierendes WLAN, das nutze ich natürlich gern aus für neue Infos an euch,

Marie und Franck, vielen vielen Dank, ihr bleibt mir in bester Erinnerung!

Am Vormittag ging es mit Rückenwind im Tal der Var schnell voran, die erste Stunde waren es 27 km/h,  Mit der Nähe von Nizza war es auch vorbei mit der Ruhe., doch Dank eines gut ausgeschilderten Radweges kam ich ohne Probleme an die Promenade des Anglais, Hier war man überall am Bauen und am Umgestalten. Ich denke mir, man will dieser Strandpromenade ein neues Gesicht geben nach  den Ereignissen vom 14.07.2016. Ansonsten kann man von Nizza halten, was man will, meine Stadt wird das nicht. Den Schotterstrand haben wir 2016 kennen gelernt, da komme ich noch an besseren vorbei. Weiter, vorbei am Hafen, fuhr ich die Küstenstraße nach Monaco, hier war man dabei die Strecke für den Grand Prix abzubauen. Mit meinem Rad fuhr ich durch den Startbereich und auch durch den bekannten Tunnel.

In Menthon gab es noch 2 Überraschungen, die erste war ein steiler Aufstieg in kurzen Serpentinen zum Campingplatz Saint Michel. Die zweite war der Campingplatz , ich dachte, das kann doch nicht wahr sein.  Die Fotos werden es euch zeigen.

So richtig gelohnt hat sich das nicht, bis Menthon zu fahren, aber das gehört mit  zu Frankreich und damit zu meiner Runde.

schön angelegt.. Wasser , Strom am Platz
Wasch-und Duschräume, hinten Toiletten
fast zu schade für einen Campingplatz
separate Waschräume
Tolle Brücke über die Var…
also Brücken bauen, da sind die Franzosen Spitze
Gesehen kurz nach Puget-Theniers
kurze Rast auf dem Weg nach Nizza…. noch 25 km
Der erste Blick auf das Meer..
Promenade de Anglais
das ist die Fassade von Nice
Blick Richtung Hafen
Der Hafen
angekommen in Menthon
und dann so etwas
wenn es mal fertig ist, sicher ganz schön…