25.Etappe

Bordeaux / Saint André —————Rochefort    138 km

Mein Tag heute

Es war wieder eine Etappe mit über 150 km, dazu ein starker Westwind, entweder von vorn oder von der Seite. Die kleinen Straßen rechts von der Gironde eine Katastrophe, der Belag so etwas von rauh und holprig und das zieht die Kraft nur so aus den Beinen und ich merke auch, dass  ich 4 Wochen unterwegs bin…. 3100 km gefahren, das ist so die Gesamtstrecke bei der großen TdF, naja, die fahren dafür nur 3 Wochen, ich aber mit 47 kg Gewicht, die Profis mit 7kg.

Aber ich bin optimistisch und mit euren Kommentaren zur Unterstützung und für die Motivation werde ich die Runde schon noch zu Ende fahren können. Heute ist Ruhetag und ich werde meine Ausrüstung pflegen und auch meinen Allerwertesten.

Nun weiter mit der gestrigen Etappe, es war auch sehr hügelig, ich hätte nicht gedacht, dass ich in der Gegend fast 1000HM fahre. Es war ein langes Stück bis Royan, später die immer breiter werdende Gironde im Blick. Unterwegs wenig Abwechslung, Weinanbau rechts der Straße, Weinanbau links der Straße oder auf beiden Seiten, wo kein   Wein ist, dann umso größere Maisfelder.

In Royan trieb der starke Westwind den Sand in die Stadt, wer ein dickes Fell hatte, lag am Strand. Die Fähre sah ich wegfahren und von dem 12 km entfernten Pointe de Grave im Medoc die andere herüber kommen.

Dann von Royan bis Rochefort eine sehr stark frequentierte Straße, als diese dann 10 km vierspurig wurde, bin ich runter gefahren, das brachte mir einen circa 10 km Umweg ein. Es folgte noch die Überquerung der Charente über eine gewaltige Brücke, auch mit starken Wind, ich war froh, als ich diesen“Buckel“ überwunden hatte, dann noch der Einkauf und etwas Suchen nach dem Campingplatz und meine 25 .Etappe war vollendet.

Hier auf dem Platz kamen dann auch gleich einige Camper und  staunten, was der „Alte Mann aus Allemagne“ für eine Runde dreht….. mein Essen demzufolge Nebensache…trotzdem schön, das so zu erleben!

Gironde 1
Fähre über die Gironde bei Blaye
das Storchennest
Mortagne
Blick über die Gironde
das auch
Spezialitäten aus Wein und Cognac….Pineau
Fähre hin…. Fähre her
Fähre da
tolles Haus in Royan
Sandsturm am Strand von Royan und in der Stadt
mein Platz in Rochefort
die Zutaten fürs Abendessen
der Nachtisch

 

24.Etappe

Parentis en Born——Bordeaux / Saint Andre       145 km

Mein Tag heute

Es ging heute eigentlich so weiter, wie es gestern aufgehört hat, allerdings bei etwas weniger Hitze. Ich bin Richtung Archachon runde 10 km gerade aus gefahren, die knapp 50 km bis dahin, waren in 2 Stunden geschafft, denn ich hatte den besten Rückenwind. In Archachon habe ich mir das Hafengelände angeschaut, der typische Geruch nach Meer und Fisch lag in der Luft, schön auch noch die kleinen Orte bis Le Teich, dann fuhr ich auf der D650 und D1250 so ca. 22 km schnurgerade dahin, um dann nach links auf die D211 abzubiegen und jetzt waren es um die      8 km  ohne Richtungsänderung. Den Stadtrand von Bordeaux erreichte ich mit einem Schnitt von fast 24 km/h. So langsam kam ich auch in das Stadtgebiet von Bordeaux und die Fahrt über die „Pont d’Aquitaine“ war heute das Highlight, leider konnte ich die Brücke nicht von der Seite sehen, die muss gigantisch aussehen, sie überspannt die Garonne. Die Stadt verfügt über ein sehr gut ausgebautes Radwegenetz.

Kurz vor meinem Tagesziel dann noch die Brücke über die Dordogne, aus diesem Fluss und der Garonne wird kurze Zeit später die Gironde und die wiederum, wird der Namensgeber der bekannten, französischen Fußballmannschaft.

Fotos kommen noch

schöne Poolanlage in Parentis
Hafen in Archachon
Ebbe
Ebbe
Ebbe
22 km geradeaus….von hier gekommen
und hier geht es weiter… verfahren unmöglich
Pont du Aquitaine über die Garonne
geschafft
Blick auf  Bordeaux
die Garonne und Bordeaux
Campingplatz Saint André