8. Etappe

Frangy—————-Annecy/Verthier du Lac   42 km

Vorschau

Heute nur eine Halbetappe, nach dem 8.Fahrtag komme ich nach Annecy, fahre auf dem wunderschönen Radweg am See entlang bis an das Ostufer nach Verthier. Hier wird ein Gefühl wie Heimat entstehen, denn hier kenne ich mich bestens aus, Katrin wird es bedauern, nicht mitgefahren zu sein.

Ich werde versuchen, für den Start der 9.Etappe und den ersten Kilometern bis Ugine oder Albertville Mitglieder des Veloclubs von Doussard einzuladen, vielleicht werden sie mich ein Stück begleiten.

Aber erst einmal ist Ruhetag, ich muss mich bestimmt auch um die Wäsche kümmern…………………………….“Katrin, wo bist du?“

Mein Tag heute

Nach einer kurzen  Nacht in einer nicht so schönen Umgebung bin ich 7.00 Uhr Richtung Annecy weiter gefahren. In einer Boulangerie am Stadtrand habe ich gefrühstückt. In Annecy gab es immer noch leichten Regen. Vor dem Hotel de Ville hatte ich Zugang zum Internet und habe das genutzt, um euch mit neuen Informationen zu versorgen. Das Gute bei dem schlechteren Wetter, es sind auf dem Radweg nicht soviele unterwegs.

Ganz lustig die Geschichte am Rande des Radweges in einem Café. Zu dem Café gehörte auch eine Velo-Werkstatt, da  meine Klingel jetzt wo anders „bimmelt“, fragte ich nach Ersatz. Es sah so aus, als sei da nichts zu machen. Dann sah ich wie der Herr doch etwas gefunden hat und auch gleich montierte. Darauf hin habe ich eine Runde Bleistifte spendiert. Jetzt kam er wieder und brachte mir 2 Mavic Reifen, für die ich eigentlich gar keinen Platz habe, ich musste sie aber unbedingt mitnehmen. Dann habe ich die ganze Familie, einschließlich großen Schäferhund  fotografiert und mir noch seine Werkstatt angesehen. Da fand er für mich noch ein Paar Mavic Knielinge, allerdings Xl, passt zu meiner Tour aber nicht an meine Kniee.

Alles in allem war das eine sehr schöne Episode am Rande des Radweges, bei der alten Dampflok, Katrin du weißt wo? Der Womo-Stellplatz hat geschlossen, Katrin, warum?

Am Nachmittag habe ich alles getrocknet, allerdings hat es auch noch einmal kurz geregnet. Der Waschtag fiel aus.

Abfahrt 7.00 Uhr
Ansicht von Annecy bei Regen
Links Hotel de Ville… das Rathaus
Altstadt von Annecy
und jetzt mit Jogi
Wir sagen dazu „Freßschiff“
Alte Dampflok… einfach am Rand der Dampf ausgegangen
Die Familie betreibt Café und Velo-Werkstatt…der Hund ist überall
Womo-Stellplatz „Ferme“
Unser Platz direkt hier vorn in der Kurve
angekommen in Verthier du Lac
alles aufgebaut
Blick zur Reception

 

 

 

 

 

 

7. Etappe

Malbuisson———————-     ——Frangy     125 km

Mein Tag heute

In Malbuisson bin ich so gegen 8.30 gestartet. Das Wetter war noch bestens, aber der Wetterbericht für den Tag und die sich auftürmenden Wolken verhießen nichts gutes. Nach ca. 15 km in Mouthe las ich an einer nach links abzweigenden Straße „Val de Joux“, ich kannte das Tal von vergangenen Besuchen mit dem Womo. Ob ich vielleicht hier abkürzen könnte, waren meine Gedanken und nahm den Abzweig. Auf einen Parkplatz unmittelbar danach holte ich mir entsprechende Informationen, in englisch, französisch , etwas Hände , Füße wurden nicht gebraucht. 25 km bis Bois d’Amont das hörte sich gut an , meine Strecke , sagten sie, sei viel weiter. Also fing ich an den Berg „hoch zu klettern „, nicht zu steil aber es waren dann 10 km bergauf bis zum „Col de Landoz-Neuve“ 1260 m hoch. In der Abfahrt fing es an zu regnen und die Unterstellerei nahm seinen Anfang. Die Pause nutzte ich zum Verpflegen, nach 20 Minuten ging es weiter, Regensachen angezogen. Der nächste Halt kam kurz vor Les Rousses, ich klingelte an der Tür, es dauerte etwas, ein junger Mann sagte “ No Problem“, es vergingen wieder 20 Minuten, dann ging es auch ganz schnell und Sonnenschein  war angesagt. Am Abzweig nach Mijoux zeigte das Navi 1265 m an. Es könnte der höchste Punkt meiner Tour gewesen sein, nun kam eine lange Abfahrt, gelegentlich auch etwas Regen aber ich fuhr weiter. Mein Ziel sollte heute Annecy sein, die 170 km wollte ich fahren. Doch daraus wurde nichts, bis Frangy waren es 6 Zwangspausen.

Im Gegenteil, ich hatte große Probleme eine Möglichkeit zu finden, mein Zelt im Trockenen aufzubauen. In Frangy in einer Arztstation gab sich eine Frau am Telefon sehr viel Mühe in der Umgebung ein Zimmer zu finden. Da es ein langes WE ist war alle Mühe vergebens. Das Foto am Ende wird den Schlafplatz zeigen. Ich war froh, als ich in meinem Zelt lag.

schön gemacht… im Jura bei Mouthe
auf dem Col de Landoz-Neuve
Unterstellen 1
Zeit genutzt zum ausgiebigen Mittag
schöne Blumenwiese bei dem Bauern
Unterstellen 2
nach kurzer Fahrt durch die Schweiz, die leere Zollstelle pasiert
La Dolè 1677 m, zweithöchster Berg im Jura
Von hieraus sah ich schon den nächsten Schauer
Schon ist er da und ich im Tunnel,….. Unterstellen 4
Das regnet ganz ordentlich
kurz vor Frangy , aus dem Unterstand fotografiert, nicht schlecht..5
Unterstellen 6…7 kein Foto
So sieht er aus der Schlafplatz gegen 6.00 Uhr
Abfahrt 7.00 Uhr
Hinter dem Gebäude die Halle angebaut